Monday, 31. august 2009
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4. Mose 13, 1 - 3.17 -
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Mose
schickt Kundschafter aus. Sie sollen sich einen Überblick bzw. einen ersten Eindruck des verheißenen Landes verschaffen. Ausgewählt wurden die Ältesten jeden Stammes, alle sind
mit einbezogen. Sozusagen eine wirkliche große Koalition.
Und was sie entdecken, haut sie um: große Früchte, vielfältige Landschaft, reiche Erträge. Gottes Versprechen erfüllt sich. "Das Land, wo Milch und Honig fließt" ist Realität. Aber es ist
nicht unbewohnt und manche der Kundschafter setzen das Gerücht in die Welt es sei ein menschenfressendes Land mit riesenhaften Bewohnern.
Es ist schon merkwürdig, da erleben diese Menschen, dass Gottes Verheißung keine Illusion war, sondern eine Realität für die es sich gelohnt hat und lohnt den Weg bis hierhin zu gehen, und dann
geht der Blick doch wieder hin zu den Dingen, die ihnen den Weg versprerren. Anstatt aus dieser Gotteserfahrung Kraft zu ziehen, machen sie daraus die Quelle von Angst und Entmutigung.
Immer mehr denke ich, dass es uns auch heute gar nicht so sehr an Erfahrungen fehlt, wo Gott uns nahe ist, wo wir die Erfüllung von Verheißungen sehen oder Gebete sich erfüllen, sondern,
dass wir Menschen nur selten wissen angemessen damit umzugehen.
Manchmal sind wir eben an diesen Stellen alles andere als logisch, denn wenn ich gerade erfahren habe, dass Gott mit mir durch dick und dünn geht, warum sollte das nicht auch in Zukunft so sein?
Und trotzdem befallen uns immer wieder diese Ängste.
Was mich tröstet, ist dass Jesus darum auch schon wusste ("In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden." siehe: Angst)
Lasst uns immer wieder unsere Angst zu Jesus bringen, dann können wir das Land, wo Milch und Honig fließen erfahren.
von Der Vogtländer
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veröffentlicht in: Ermutigung
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