Tuesday, 25. august 2009
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17:56
4. Mose 9, 15 - 23
Gottes Gegenwart in Form einer Wolkensäule bei Tag und einer Feuersäule bei Nacht wird beschrieben. Wie sie sich auf die Stiftshütte senkt und dies für die Israeliten das Zeichen ist zu
pausieren, und wie sie sich hebt und dies das Zeichen für den Aufbruch ist.
Das muss eine tolle Erfahrung gewesen sein, so von Gott geführt zu werden! Ich wünsche mir auch so eine Wolken- und Feuersäule in meinem Leben, die mich führt, vorantreibt und in meiner Finsternis
leuchtet.
Aber haben die Israeliten das auch als so toll erlebt? Setzten die Säulen nicht auch Glauben voraus? Muss es nicht auch quälend gewesen sein, wenn die Säule über einen Monat oder länger sich nicht
bewegte? Kamen da nicht auch Fragen auf, ob dies wirklich Gottes Führung und Beistand war?
Ist das nicht letztlich doch wieder unsere Situation? Nicht so sehr die Frage, ob Gottes Gegenwart da ist, sondern ob ich sie als solche wahrnehme, ist entscheidend. Geht vielleicht vor mir eine
solche Wolken- und Feuersäule her, und ich bemerke sie gar nicht, finde Erklärungen für dieses oder jenes, nehme vieles als selbstverständlich hin und dabei scheint Gott in meine Dunkelheit.
Herr, öffne mir die Augen für deine Gegenwart
von Der Vogtländer
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veröffentlicht in: Trost
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