Friday, 21. august 2009 5 21 /08 /Aug. /2009 08:28
Apostelgeschichte 28, 1 - 16

Auf der Insel Malta werden die Schiffbrüchigen gut aufgenommen und erleben, wie Paulus einen Schlangenbiss überlebt und den Vater eines angesehenen Mannes heilt. Schließlich fahren sie weiter und reisen später auf dem Landweg Richtung Rom, wo ihnen schon weit vor Rom Christen entgegen kommen, die Paulus erwarteten.

Was mich stutzig macht, ist die Tatsache, dass beschrieben wird, wie Paulus beim Anblick der "Brüder" Zuversicht gewinnt bzw. Mut fasst/ermutigt wird.

Kann ich daraus schließen, dass das ihm vorher gefehlt hat?
Heißt das, dass er gar nicht gemerkt hat, wie sich in seinem Tun (Schlangenerlebnis, Heilung des Vaters) Prophezeiungen von Jesus erfüllen (Markus 16, 18)?
Heißt das, er ist betriebsblind geworden?

Vielleicht spielt das alles auch mit eine Rolle, aber vielleicht zeigt sich hier auch, wie wichtig die Gemeinschaft mit anderen ist. (Es ist Paulus' erste Gemeinschaftserfahrung seit vielen Monaten!) Wie notwendig es ist, dass wir Christen uns gegenseitig ermutigen, und das müssen keine großen Worte sein, manchmal ist das einfach schon die Tatsache, dass ich anwesend bin.

Begreife ich Gemeinschaft auch so?
Ist mir klar, dass ich Gemeinschaft für mein Christsein ebenso brauche bzw. dass ich auch von anderen gebraucht werde?


von Der Vogtländer - veröffentlicht in: Ermutigung - Community: Christ sein
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