Die Jünger verstehen Jesus nicht. Welche kleine Weile??? "Ich gehe zum Vater"??? Jesus reagiert und zeigt ihnen ein Stück der kommenden Dinge. Genau genommen antwortet er nicht auf ihre Fragen,
aber was noch viel wichtiger ist, er bereitet sie auf das Kommende vor.
Auf das Gelächter und den scheinbaren Triumph der Welt und auf ihre Trauer, die sich bald in Freude verwandelt.
Das Bild der gebärenden Frau ist eindrücklich und wahr. Viele Schmerzen muss sie ertragen und dann ist das Kleine da und alles andere zählt nicht mehr, nur noch Freude (zumindest am Anfang
;-)).
Ich bemerke im Moment eine seltsame Einstellung. Wir Menschen verfallen oftmals dem Trugschluss, dass wir alles erreichen und haben können ohne etwas dafür zu tun, zu entbehren oder auf uns zu
nehmen. Alles muss Spaß machen. Und wenn wir dann merken, dass das Leben so nicht funktioniert, sind wir frustriert, beleidigt und geben vielleicht sogar ganz auf.
Das Leben ist kein Spaßballett im Schlaraffenland. Oftmals ist das wahre Glück nur durch den Schmerz erfahrbar. Jesus geht diesen Weg des Schmerzes mit uns. Er geht ihn sogar vor.
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Die Bibel ist ein altes Buch. Immer wieder bin ich überrascht, wie diese alten Texte, zu sprechen beginnen, Fragen aufwerfen, Trost spenden, ermutigen und leben.
Hier finden sich meine Gedanken zur täglichen Bibellese und sonntags gibt's den Wochenspruch als Wallpaper.
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